Der Kirche ein Gesicht geben
„Eine neue Kultur der Aufmerksamkeit gegenüber dem Ehrenamt“ fordert das Erzbistum Freiburg. Das Erzbischöfliche Ordinariat hat die „Rahmenrichtlinien für ehrenamtliches Engagement im Erzbistum Freiburg“ vorgestellt. Darin heißt es, es bedürfe neuer Formen der Kooperation zwischen hauptberuflich und ehrenamtlich Tätigen. Schließlich sei das Leben in den Seelsorgeeinheiten mit ihren Gemeinden schon jetzt geprägt vom ehrenamtlichen Engagement vieler Frauen und Männer: „Sie bringen ihre Zeit, Kraft, Kompetenz und Phantasie ein, um so am Aufbau des Reiches Gottes mitzuwirken“, heißt es in diesen Richtlinien. Näheres dazu per Klick auf nebenstehende Graphik.
Wandel im Ehrenamt: Mehr Mitbestimmung und Projektarbeit
Das vielfältige Engagement zahlreicher Menschen in der Kirche ist nach Überzeugung des Erzbistums „Zeugnis für die Lebendigkeit der Kirche“. So sei ehrenamtliches Engagement „Ausdruck gelebten Glaubens“. Ehrenamtlich Tätige werden zukünftig noch stärker in die Planung und Koordination der Seelsorge-Aufgaben verantwortlich einbezogen. Im Erzbistum Freiburg engagieren sich mehr als 90.000 Männer und Frauen ehrenamtlich in kirchlichen Gruppierungen, Vereinen und Verbänden; rund 100.000 Kinder und Jugendliche sind in Gruppen und Projekten der kirchlichen Jugendarbeit aktiv. Mehr als 20.000 Chormitglieder gestalten durch ihren Gesang Gottesdienste mit.
Dr. Stefan Bonath, der die Richtlinien mit einer Projektgruppe erarbeitet hat, erklärt: „Dazu gehört, Sorge zu tragen für eine angemessene Einführung und Qualifizierung von Ehrenamtlichen sowie ein inhaltlicher Austausch und die regelmäßige Begleitung.“ Viele Ehrenamtliche wollen sich nicht mehr so langfristig binden wie bisher: „Die zeitlich begrenzte Mitarbeit, etwa die Arbeit in Projekten, erhält dadurch eine wachsende Bedeutung“, so Bonath. Auch dem wollen die neuen Rahmenrichtlinien verstärkt Rechnung tragen. Sie können abgerufen werden unter: www.erzbistum-freiburg.de/seelsorge2015
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